Laura Claycomb
Soprano

Die amerikanische Sopranistin Laura Claycomb gilt mit ihrem breit gefächerten Opern- und Konzertrepertoire sowie ihrem schauspielerischen Talent als eine der führenden Sängerinnen ihrer Generation. Internationale Aufmerksamkeit errang sie als Giulietta in I Capuleti e i Montecchi in Genf, Paris, Los Angeles und München (Bayerische Rundfunk Orkester). Erfolge erfeiert sie als Linda di Chamounix in La Scala.

Als Gilda in Rigoletto trat sie in Houston, Lausanne, Paris, Chile, Israel und Bilbao auf. Zu beginn der vergangenen Saison sang sie Zerbinetta in Ariadne auf Naxos unter Jun Maerkl an der San Francisco Opera, Morgana in Alcina unter Richard Hickox an der English National Opera, Cleopatra in Giulio Cesare und Lucia di Lammermoor unter Patrick Summers an der Houston Grand Opera, und Konstanze in Die Entführung aus dem Serail unter Sebastian Weigle an der Deutsche Staatsoper Berlin.

Im Bereich der Alten Musik arbeitete die Sopranistin mit Dirigenten wie Christophe Rousset ( Cleopatra - Giulio Cesare /Montpellier, Fedra - Ippolito ed Aricia /Montpellier), Mark Minkowski ( Ginevra - Ariodante /Paris Garnier), Harry Bickett ( Ginevra /München), Roy Goodman ( Giulio Cesare /Drottningholm) und Emmanuelle Haim (Konzerten, Arcadian Duets cd) zusammen.

In Peter Sellars Regie reüssierte sie in Ligetis Le Grand Macabre in Salzburg und im Pariser Chatelet. Zu seinem Opernrepertoire gehören auch Marie - La fille du régiment (San Francisco Opera, Teatro Regio di Torino und Opera di Roma), Comtesse Adele - Le Comte Ory (Opéra de Lausanne) und Olympia - Les Contes d'Hoffmann (Vlaamse Opera)

Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Richard Hickox, mit dem sie sang Gretel in Hansel and Gretel mit London Symphony Orchestra, Ann Truelove in The Rake's Progress und A Sea Symphony (Vaughan-Williams). Mit Sir Roger Norrington, sie sang Teresa - Benvenuto Cellini in Wien, Berlin, London BBC Proms, Brussels und Ludwigsburg. Sie sang auch bei der Urauffuührung von Esa-Pekka Salonens Five Fragments after Sappho .

Zukünftige Pläne beinhalten Ophelie in Hamlet an der Opera di Trieste, Messias an Cleveland Orchestra unter Robert Porco, Cunegonde in Candide an der Opera Pacific unter John Demain, Brentano Lieder mit San Francisco Symphony unter Michael Tilson-Thomas, Mahler 2 mit London Symphony Orchestra unter Andrew Davis, und Ilia in Idomeneo an der Houston Grand Opera unter Patrick Summers. Zukunft


Giulietta - I Capuleti e i Montecchi - l'Opéra de Paris

Laura Claycomb
Die gebürtige Texanerin Laura Claycomb erhielt ihre Ausbildung an der Southern Methodist University sowie am San Francisco Opera Center. Früchte dieses Studiums waren zunächst einmal der Operettenpreis beim Belvedere-Wettbewerb 1992 in Wien und eine Silbermedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb 1994 in Moskau. Zudem trat Laura Claycomb an der San Francisco Opera anfänglich mit Rollen wie der Papagena in Mozarts "Zauberflöte", der Xenia in Mussorgskys "Boris Godunow" und der Marie in Donizettis "La fille du régiment" auf.

Der internationale Durchbruch gelang ihr 1994 in Genf als Einspringerin mit der Rolle der Giulietta in Bellinis "I Capuleti ed i Montecchi", die sie drei Jahre später auch bei einem Konzert des Münchner Rundfunkorchesters unter der Leitung von Roberto Abbado übernahm. Besonders ans Herz gewachsen ist ihr darüber hinaus die Partie der Gilda in Verdis "Rigoletto", die sie in Paris und Houston ebenso verkörpert hat wie in Lausanne, Tel Aviv, Toronto, Bilbao oder Santiago de Chile. Doch auch im Barockrepertoire fühlt sich die Sopranistin zu Hause; so war sie an der Bayerischen Staatsoper wie auch im Pariser Palais Garnier als Ginevra in Händels "Ariodante" zu erleben.




LAURA CLAYCOMB

Die amerikanische Sopranistin ist eine der wichtigsten Sängerinnen ihrer Generation geworden, mit Auftritten an den bedeutendsten Opernhäusen und Kozertsälen und einem beiten, von der Kritik vielfach gepriesenen Repertoire. In der Opernwelt erregte Laura Claycomb internationales Aufsehen mit der Rolle der Giulietta in "I Capuleti e I Montecchi", mit der sie von Genf über Paris bis nach Los Angeles Ergolge geierte - Erfolge, die sie mit der Rolle der Gilda im "Rigoletto" weiterführte. Andere Rollen des Belcanto, die zur Grundlage von Laura Claycombs Repertoire wurden, sind in: " Lucia di Lammermoor ," " La fille du regiment " und " Linda di Chamounix " an der Houston Grand Opera, dem Teatro Regio in Turin und an der Mailänder Scala. In der letzten Spielzeit debütierte sie als Zerbinetta in "Ariadne auf Naxos" an der San Francisco Opera mit Jun Maerkl, an der Los Angeles Opera mit Laurent Pillot und an der Richard-Strauss Festspiele mit Ulf Schirmer. Sie debütierte auch als Ophelie in "Hamlet" an der Teatro Verdi (Trieste) mit Jean-Yves Ossonce, und als Cunegonde in "Candide" an der Opera Pacific mit John Demain, sowie als Konstanze in "Die Entführung aus dem Serail" an der Deutsche Staatsoper Berlin mit Sebastian Weigle und Morgana in "Alcina" an der English National Opera mit Richard Hickox. Ebenso bekannt ist Laura Claycomb in der Alten Musik, mit Direigenten wie Christophe Rousset, Mark Minkowski, Emmanuelle Haim, Roy Goodman, Harry Bickett und Arnold Östman , häufig als Cleopatra "Giulio Cesare" und als Ginevra "Ariodante". Laura Claycomb zeichnet sich ebenfalls auf dem Gebiet der Neuen Musik aus und trat u.a. in "Le Grand Macabre" in Salzburg und in Paris auf. Esa-Pekka Salonen leitet die Aufnahme dieses Stücks, die bei Sony erschienen ist. Copland, Vaughan-Williams, Humperdinck and Strawinsky sind einege der vielen Komponisten, deren Stücke sie zusammen mit Richard Hickox erarbeitet.

Laura Claycomb gastiert bei vielen Orchestern unter namhaften Direigenten der Welt. Esa-Pekka Salonen dirigierte die Weltpremiere seiner " Five Fragments After Sappho " mit Laura Claycomb als Solistin, der weltweit Auftritte folgten (Carnegie Hall mit Ensemble Sospeso, Royal Albert Hall mit London Sinfonietta, Tokyo mit Ensemble Modern). Ihre Zusammenarbeit mit Richard Hickox führte sie mit Stücken von Händel bis Grainger durch ganz Europa. Ihre Zusammenarbeit mit Emmanuelle Haim/Le Concert D'Astrée zeigt beispielhaft ihre Perfektionierung Händelschen Gesangs. Sie trat also Teresa "Benvenuto Cellini" bei den BBC Proms mit dem Radio Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Sir Roger Norrington auf mit anscliessender Tournee zu bedeutenden Festivals, und die " Sea Symphony " von Vaughan-Williams in Stuttgart und Köln. In Konzertzufführungen sang sie u.a. " Carmina Burana " (Franz Welser-Möst) und Händels " Messias " mit dem Cleveland Orchestra (Robert Porco), Mahler II mit dem London Symphony Orchestra (Andrew Davis), und Mahler 4 mit dem San Francisco Symphony Orchestra (Michael Tilson-Thomas. Sie werde " Le Rossignol " von Strawinsky mit dem Cleveland Orchestra und Pierre Boulez, und "Brentano Lieder" von Strauss mit dem San Francisco Symphony Orchestra (Michael Tilson-Thomas) singen.

Zu Claycombs Diskographie gehören Aufnahmen von "La Partenza" bei Opera Rara, "Arcadian Duets" bei EMI/Virgin, "Sir John in Love" bei Chandos sowie "Le Grand Macabre" bei Sony.

Agent (Welt)

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Last updated Thursday, October 23, 2003; please destroy all previous copies.

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